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So schützen Eltern ihre Kinder vor Vergiftungen

Gefahr im Haushalt: Tipps zur Vorbeugung und wer im Notfall hilft

Kinder sind neugierig. Reinigungsmittel und Medikamente sollten daher außerhalb ihrer Reichweite sicher verwahrt werden. (Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn)

Bremen. Vergiftungen gehören zu den häufigsten Unfällen bei Kleinkindern. Um Kinder daheim davor zu schützen, gibt es eine Reihe wichtiger Tipps und Maßnahmen, die Eltern ergreifen können. 

„Reinigungs- und Waschmittel werden am besten in oberen Schränken und in Originalverpackungen mit Sicherheitsverschluss aufbewahrt“, rät Alexandra Borchard-Becker von der Verbraucher Initiative. Auch Kosmetika und Körperpflegeprodukte sollte man für Kinder unzugänglich lagern.

Medikamente sollten in einem abschließbaren Schrank gelagert werden. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) empfiehlt Eltern im Zusammenhang mit Arzneimitteln, Tabletten und Tropfen möglichst außer Sichtweite von Kindern einzunehmen, um einen „Nachahmeffekt“ zu vermeiden.

Die Initiative rät weiterhin, Giftpflanzen aus der Umgebung von Säuglingen und Kleinkindern zu verbannen. Größeren Kindern sollte man beibringen, keine unbekannten Beeren oder Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. 

Eigentlich selbstverständlich: Zigaretten, volle Aschenbecher oder alkoholische Getränke sind gefährlich und haben in der Umgebung von Kindern nichts zu suchen. Isst ein Kleinkind eine Zigarette, kann das lebensbedrohend sein, so das BIÖG.

Was im Notfall zu tun ist:

Was tun, wenn ein Kind trotz Vorsichtsmaßnahmen Vergiftungserscheinungen zeigt? Bei Verdacht auf eine Vergiftung helfen die Giftinformationszentren rund um die Uhr. Bei Bewusstlosigkeit oder schweren Symptomen gilt: Sofort den Rettungsdienst unter 112 rufen.

Wichtig: „Geben Sie dem Kind auf keinen Fall Milch zu trinken. Sie kann die Aufnahme von Giftstoffen über den Darm fördern. Lösen Sie auch kein Erbrechen aus, da die Speiseröhre geschädigt oder das Erbrochene eingeatmet werden kann“, warnt Borchard-Becker: „Befolgen Sie stattdessen die Erste-Hilfe-Maßnahmen der Fachleute vom Giftnotruf.“

Dpa